Backup mit konvergenten Produkten

Alles in einem

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Etablierte Backup- und Recovery-Produkte haben den Ruf, sehr komplex zu sein und damit einen hohen administrativen Aufwand einzufordern. In vielen Unternehmen gibt es jedoch keine dedizierten Backupteams. Dadurch entsteht die Anforderung nach einem möglichst mühelosen Vorgehen. Konvergente Ansätze können die Backupinfrastruktur und das Management stark vereinfachen. Wie dies funktioniert und welche Angebote es am Markt gibt, zeigt der Artikel.
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In einer klassischen Backupinfrastruktur gibt es mehrere Komponenten, die zu berücksichtigen sind: Ein eigener Backupserver mit Betriebssystem, Backup-Storage, Tape Libraries, im Virtualisierungsumfeld Proxy-Systeme für das Backup von virtuellen Maschinen und – je nach Software – eigene Hosts, die den Part der Deduplizierung übernehmen und die Dedup-Metadaten vorhalten. So entstehen im Lebenszyklus einer Backupumgebung einzelne Silos, die sich nicht in einer Oberfläche bedienen lassen, und es müssen Produkte verschiedener Hersteller gepflegt werden.

Übliche Probleme in Backupinfrastrukturen

Bedingt durch diese Komplexität erfordert das Management der Infrastruktur einen hohen Aufwand. Das betrifft sowohl Updates auf Betriebssystemebene, Patches oder neue Major Releases der verwendeten Backupsoftware als auch die Firmware des verwendeten Backup-Storage oder der Tape Libraries. Im Gesamtkonstrukt ist immer zwingend die jeweilige Supportmatrix für Soft- und Hardware zu berücksichtigen. Im schlimmsten Fall muss für den Support ein Ticket bei mehreren Herstellern erstellt und koordiniert

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Ausgabe /2022