Nach Jahren des Umbaus durch Meg Whitman hat im Februar mit Antonio Neri ein altgedienter HPE-Mitarbeiter mit Engineering-Hintergrund die Führung übernommen. Auf der ersten HPE Discover, die er als CEO zu verantworten hatte, gab es viele strategische Aussagen – die dazu passenden Produkte waren entweder schon im Herbst 2017 vorgestellt worden oder sie werden erst gegen Ende des Jahres kommen.
Einiges Neues hatte Neri dennoch im Gepäck. Beispielsweise den ab November erhältlichen HPE GreenLake Hybrid Cloud Service. Hierzu gehören Aufbau und Bereitstellung der Hybrid Cloud, die Entscheidung über die optimale Platzierung der jeweiligen Workloads sowie das laufende Management der Hybrid-Cloud-Installation. Dabei ist ein wichtiger Aspekt die Kostenkontrolle. Eigenes Hybrid-Cloud-kundiges Personal brauchen Kunden, die den Service nutzen, nicht mehr. Sie können sich aber über ein Selbstbedienungspersonal jederzeit über den Stand der Dinge informieren.
Allerdings unterstützt HPE derzeit erst zwei Public Clouds. Durch die Übernahme von Cloud Technology Partners und Red Pixie hat sich HPE vorerst Wissen und Tools für AWS und Microsoft Azure hinzugekauft. Auf der Kundenseite sollte am besten Microsoft Azure Stack auf einem HPE ProLiant DL380 laufen. Diese On-Premises-Variante der Microsoft-Cloud-Lösung ist bei HPE im Rahmen von HPE GreenLake Flex Capacity verbrauchsorientiert abgerechnet erhältlich. Das Preismodell für den Dienst steht noch nicht fest. Es wird aber auf jeden Fall eine verbrauchsunabhängige Basiskomponente und einen verbrauchsabhängigen Teil umfassen.
Als Nächstes hat sich HPE vorgenommen, das Management der Google-Cloud-Services in den Hybrid-Cloud-Service einzubeziehen. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit den Cloud-28-Providern in Europa geplant. Zur Erinnerung: Die Initiative Cloud 28 hatte HPE vor einigen Jahren aus dem Boden
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