Red Hat Satellite 6.2 ist fertig

29.07.2016

Das Management-Framework von Red Hat lässt sich in On-Premise-, Cloud- und Container-Umgebungen einsetzen.

Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Lösungen, liefert ab sofort seine Systems-Lifecycle-Management-Lösung Red Hat Satellite 6.2 für den Einsatz in physikalischen und virtuellen sowie Private- und Public-Cloud-Umgebungen aus. Neu sind auch Funktionen für Remote Execution sowie zusätzliche Möglichkeiten in den Bereichen Container-Management (1) und Security. 
Mit Container Host Provisioning lässt sich jetzt auch das leichtgewichtige Container-Betriebssystem Red Hat Enterprise Linux Atomic Host verwalten. Red Hat Satellite unterstützt Unternehmen bei der Migration zu einer leichtgewichtigen Container-Architektur, wobei sie Red Hat Enterprise Linux Atomic Host als Compute-Ressource nutzen und damit auch Container implementieren können. Ferner lassen sich mit der neuen Version auch die Formate und Register der Open Container Initiative einsetzen.
Remote Execution ermöglicht Anwendern, bei der Automation von Workflows Mehrfachaktionen auf eine Gruppe von Systemen anzuwenden. Administratoren sind damit in der Lage, Systeme nach einem Patch zu rebooten oder rollierende Updates durchzuführen – egal, ob die Aktion nur einen Server oder Hunderte von Systemen betrifft. Zusätzliche Scheduling-Features und Dashboards vereinfachen die Interaktion mit den von Red Hat Satellite verwalteten Systemen und sorgen für eine höhere Effizienz in den Provisioning- und Discovery-Prozessen. 
Durch die Unterstützung von Umgebungen, die aus Sicherheitsgründen nicht mit dem Internet verbunden sind, können Administratoren mit Red Hat Satellite auch Content mit anderen Systemen synchronisieren und exportieren.  Der Red Hat Satellite Capsule Server bietet Dienste zur Suche, Bereitstellung und Konfiguration von Hosts außerhalb des primären Satellite-Servers und stellt Informationen zum Gesundheits-Check des Capsule-Servers sowie der zentralen Red Hat Satellite Console bereit. Administratoren können verschiedene Capsule-Server an unterschiedlichen Orten einrichten, an denen sich Rechenzentren befinden. 
Ein flexibleres Provisioning und neue Discovery-Funktionen vereinfachen den System-Building-Prozess. Administratoren sind damit in der Lage, effizient Systeme auch in sicheren Umgebungen zu provisionieren, in denen kein DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) und kein PXE (Preboot Execution Environment) zur Verfügung stehen.
Mit Hilfe von Script- und Automatisierungsfunktionen lassen sich Hosts migrieren, die unter beliebigen Versionen von Red Hat Satellite 5 und 6 laufen. Das Bootstrap Script automatisiert den Prozess der Systemregistrierung bei Satellite 6.2 und reduziert den Aufwand, vorhandene Systeme in Red Hat Satellite einzubinden.
Red Hat Satellite 6.2 ist ab sofort für Kunden mit einem Subskriptionsvertrag für Red Hat Satellite verfügbar. Grundsätzlich steht die hinter Satellite steckende Software auch unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung. 

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2022