Apple Business Essentials

Neuer Apfelverwalter

Mit der Abkehr von der OS-X-Servervariante stellt Apple IT-Verantwortliche vor die Frage, wie sich Geräte aus Cupertino zukünftig zentral verwalten lassen. Offiziell verweist der Hersteller auf den Einsatz eines Mobile Device Managements von Drittanbietern, doch in den USA hat Apple mit Apple Business Essentials bereits ein eigenes Werkzeug dafür am Start. Da dies auch bald für den hiesigen Markt zu erwarten ist, werfen wir einen ersten Blick darauf.
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Bis OS X 10.7 Lion brachte Apple zwei macOS-Versionen auf den Markt: Eine normale Version und eine spezielle Variante für den Betrieb auf Servern. Diese Serverversion brachte viele Dienste wie PHP, MySQL, LDAP-Server oder einen E-Mail-Server für den Einsatz in Unternehmen mit sich. Mit OS X 10.7 wurde diese zweite Variante eingestellt und stand als Server-App zur "Erweiterung" des Betriebssystems im App Store zur Verfügung.

Die aktuelle macOS-Version 12 ist die letzte, die die Server-App noch unterstützt. Bis zuletzt bot Apple in dieser den Profilmanager an, mit dem sich eine (entfernte) Geräteverwaltung umsetzen ließ. Mit der Beendigung des Supports und der Abkündigung der App stehen IT-Verantwortliche nun vor neuen Herausforderungen. Apple gibt zwar in seinem Supportdokument Ratschläge, wie IT-Abteilungen auf Mobile-Device-Management-Angebote von Drittherstellern wechseln, zeigt hier aber keinen offiziellen Blick auf das zu erwartende Apple Business Essentials (ABE) [1], das aktuell nur in den USA verfügbar ist.

Doch bevor wir auf ABE eingehen, werfen wir noch einen Blick in die jüngere Geschichte: Im Sommer 2020 kaufte Apple

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Ausgabe /2022