Storage-Management in hybriden Umgebungen

Bunt trotz Einheitsblick

Moderne Applikationen werden heute fast immer in der Cloud aufgesetzt, weil das schnell und günstig von der Hand geht. Zugleich pflegen die meisten Unternehmen ein Erbe aus Anwendungen und zugehöriger lokaler Storage-Infrastruktur, auf der sie täglich Daten ablegen. In dieser hybriden Mischwelt aus Cloud und On-Premises lassen sich die Datensilos allerdings klug und effizient mit der neuen Cloudwelt koppeln und als eine Einheit verwalten – mit einem ganzheitlichen IT-Analytics- und Storage-Management.
Längst stehen Firmen mit einem Fuß in der Cloud. Um den Übergang in die Wolke möglichst reibungslos zu gestalten, dreht sich der Schwerpunkt im Juni-Heft um ... (mehr)

Neben der Implementierung neuer Applikationen in einer Cloud-First-Manier eruieren die meisten mittelständischen und großen Firmen, wie sie ihre bestehenden Applikationen und Kernprozesse hin Richtung Cloud migrieren könnten. Diese Aufgabe ist dabei oft eingebettet in eine Digitalisierungsstrategie.

Aber manche Anwendungen lassen sich schlecht oder nur unter extremem Aufwand migrieren. Ihre Architektur ist sehr eng mit lokalen Systemen verflochten, die sehr sensibel auf Latenzen reagieren oder mit Daten arbeiten, die das lokale Netz nicht verlassen dürfen. Diese technischen Hürden, juristischen Vorgaben und begründeten Sicherheitsbedenken haben die meisten Unternehmen dazu bewogen, auf ein hybrides Betriebsmodell zu setzen.

Jüngste Analystenberichte von IDC, Gartner und ESG sowie eine Reihe von Unternehmensbefragungen zeigen, dass dieser gesunde Pragmatismus die meisten Firmen in Deutschland überzeugt hat, auf eine solche hybride Infrastruktur zu setzen. Philosophische Grundsatzdebatten in Richtung "Cloud only" wurden kaum geführt, zumal die meisten Firmen, die bereits länger auf dem Markt aktiv sind, in eigene Hard- und Software investiert haben, die von geschultem Personal betrieben wird. Ein reines Cloudmodell würde diese Investitionen zunichtemachen.

Parallelbetrieb und seine Folgen

Die IT-Abteilungen haben die neue und die alte Welt also miteinander verzahnt und arbeiten hart daran, die Vorteile aus beiden Ansätzen zu ziehen. Ihr Pragmatismus löst an anderer Stelle aber eine Reihe von Konsequenzen aus, die sich, werden sie ignoriert, negativ auf die Verwaltbarkeit und die Sicherheit der Daten auswirken.

Die Cloud ist extrem flexibel und kann dynamisch alle möglichen Dienste umsetzen. Die Provider veröffentlichen jedes Jahr mehrere hundert neue Dienste und Module, mit denen Firmen völlig neue Konzepte realisieren oder bestehende Kernprozesse

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Ausgabe /2021