Aus dem Forschungslabor

Humanitäre Hilfe per Blockchain

Für viele sind die Themen Blockchain und Kryptowährungen automatisch mit Spekulation samt wilder Kurssprünge und schnellem Geld – oder Verlusten – verbunden. Tatsächlich nützliche Anwendungsfälle bleiben bislang weitgehend aus. Eine große Ausnahme bildet das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, das über die Ethereum-Blockchain Flüchtlinge in einem jordanischen Camp mit Geld für Lebensmittel versorgt.
Die Endgeräte in Unternehmen stellen das wohl größte Einfallstor für Angreifer dar. Ein geöffneter, infizierter E-Mail-Anhang oder der Besuch einer ... (mehr)

Nach dem großen Hype um Kryptowährungen von Anfang dieses Jahres ist es wieder ruhig geworden rund um Bitcoin, ICOs und Co. Dies bedeutet jedoch nicht, dass nicht hinter den Kulissen eifrig weiter an Einsatzszenarien und den Technologien selbst, auf denen die verschiedenen Blockchains basieren, gearbeitet wird. Einen konkreten Anwendungsfall hat das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen für sich entdeckt. Dessen Aufgabe ist die Versorgung bedürftiger Menschen mit Nahrungsmitteln – und kaum irgendwo sonst dürfte zurzeit ein größerer Bedarf an Unterstützung liegen als in der Region rund um Syrien. Millionen Menschen sind dort auf der Flucht vor den andauernden Schrecken des Bürgerkrieges. Vor allen Dingen der Nachbar Jordanien hat zahllose syrische Flüchtlinge bei sich aufgenommen und in Camps untergebracht. Dass der arabische Staat nicht alle Menschen dort alleine versorgen kann, liegt dabei auf der Hand und so unterstützt das Welternährungsprogramm (World Food Programme, WFP) die dort lebenden Familien.

Geld gegen Iris-Scan

Für das Camp "Azraq" entschied sich das WFP im

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Ausgabe /2022