Version 3 von Red Hat Storage Server erschienen

06.10.2014

Das auf GlusterFS basierende Storage-Produkt von Red Hat skaliert nun auf bis zu 19 PBytes.

Red Hat hat Version 3 seines Storage Servers vorgestellt. Dabei hat der Hersteller die Kapazität der verteilten Storage-Lösung auf zu 60 Laufwerken pro Server (bisher 36) und 128 Servern pro Cluster (bisher 64) gesteigert. Damit liegt die nutzbare Speicherkapazität bei maximal 19 PBytes pro Cluster. Zudem wurden die Datensicherheit und Überwachungsmöglichkeiten von Storage-Clustern verbessert, etwa mit der Erstellung von Volume Snapshots kritischer Daten und einer umfassenden Storage-Cluster-Überwachung per SNMP oder Monitoring-Lösungen wie Nagios.

Für Big-Data-Anwendungen gibt es jetzt ein Hadoop-Filesystem-Plug-in, das die Verarbeitung von Hadoop-Workloads auf dem Storage-Server ermöglicht. Mit Apache Ambari lassen sich Hadoop-Umgebungen verwalten und überwachen. Dank einer Integration in OpenStack Swift eignet sich GlusterFS auch für objektbasierten Storage. Ansonsten können Anwender auf die mit dem Storage Server gespeicherten Daten mit NFS oder Samba zugreifen. 

Red Hat Storage Server basiert auf dem verteilten Dateisystem GlusterFS, das unter einer freien Lizenz kostenlos zur Verfügung steht. Zusätzlich zum Storage Server bietet Red Hat mit Inktank Ceph Enterprise ein zweites Storage-Produkt, das auf der Open-Source-Storage-Lösung Ceph basiert. Damit können Anwender Object- und Block-basierte Storage realisieren, der sich auch in OpenStack-Clouds integrieren lässt.

Ein Vergleich der beiden Open-Source-Pakete ist im ADMIN-Artikel "Duell der Giganten" zu finden.

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