Sicherheitsbewusstsein wächst

11.03.2014

Die IT-Infrastruktur nahezu jedes dritten deutschen Unternehmens wurde in den vergangenen zwei Jahren angegriffen. Das ergab eine repräsentative Befragung von über 400 Unternehmen im Auftrag des Branchenverbandes BITKOM, die dessen Präsident Prof. Dieter Kempf auf der CeBIT der Presse vorstellte.

In fast 60 Prozent der Fälle wurde vor Ort versucht, Daten zu stehlen oder Schadprogramme zu installieren. In einem knappen Drittel der Fälle erfolgten die Angriffe über das Internet.
Gerade die NSA-Affäre hat dabei offenbar zumindest das Bewusstsein für die Gefahren geschärft.  Mehr als ein Drittel der Unternehmen haben ihre Sicherheitsanstrengungen verstärkt, hauptsächlich durch organisatorische Maßnahmen wie ein verbessertes Zugriffsmanagement oder Zugangskontrollen. Gut 43 Prozent  haben Firewalls und 35 Prozent Virenschutzprogramme eingeführt oder bestehende Systeme aktualisiert. Ein Drittel der Unternehmen hat Schulungen für die Mitarbeiter intensiviert. Allerdings haben nur ein Viertel der befragten Anwender tatsächlich mehr Geld in Sicherheitsmaßnahmen gesteckt.

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