Monitorix wird in Version 2.0.0 zum Daemon

02.02.2011

Die Monitoring-Software Monitorix ist in komplett überarbeiter Version 2.0.0 erhältlich.

 

In der neuesten Version ist Monitorix nicht mehr auf den Cron-Dienst des Betriebssystems angewiesen: Das Perl-Programm läuft als eigenständiger Daemon und lässt sich wie andere Systemdienste starten und stoppen. Zu den Neuerungen gehört weiter ein eigener Graph für Apache, der seine Daten von Mod_status empfängt. Im Diagramm zu Serverdiensten ist nun auch die Anzahl von IMAP-Logins und Cups-Druckjobs zu sehen. Daneben gibt es eine neue Komponente für das Rechnen auf Nvidia-Grafikkarten mit CUDA. Sie überwacht Temperatur sowie GPU- und Speichernutzung auf bis zu neun Karten. Außerdem unterstützt Monitorix nun die jüngste Version von Monitoring-Tools für Proliant-Systeme von Hewlett Packard.

Neu in Monitorix 2.0.0: Apache-Statistiken vom Modul Mod_status.

Weitere Einzelheiten führt die Feature-Liste. Die Demo-Installation zeigt die neue Version in Aktion. Das Format von RRD-Dateien und der Monitorix-Konfigurationsdatei hat sich geändert. Die Entwickler empfehlen Umsteigern von Monitorix 1.5.x daher eine vollständige Neuinstallation.

 

Monitorix ist unter GPLv2 lizenziert. Auf der Download-Seite gibt es Version 2.0.0 als Quelltext-Tarball sowie als RPM-Paket für Red Hat, Fedora und Centos.

[Diese Meldung stammt von Linux-Magazin Online]

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