Nach dem Einzug in die Zweige Testing und Unstable hat Debian das Büropaket Libreoffice nun offiziell auf Debian 6.0 alias Squeeze transferiert.
Der Libreoffice-Maintainer Rene Engelhard erwartet kürzere Release-Zyklen durch den Schwenk von Openoffice auf den Libreoffice-Fork und auch bessere Zusammenarbeit.Wer das aktuelle Release Debian 6.0 nutzt, könne die Zeile "deb http://backports.debian.org/debian-backports squeeze-backports main" in die Paketquellenliste von Apt eintragen, empfiehlt Debian. Nach einem Update sollte Libreoffice dann zur Installation bereitstehen. Vorhandene Openoffice-Instanzen sollen laut der Ankündigung automatisch deinstalliert werden. Je nach Desktops-Auswahl der Debian-Installation könne noch die Installation der Pakete "libreoffice-gtk", "libreoffice-gnome" oder "libreoffice-kde" anfallen.
[Diese Meldung stammt von Linux-Magazin Online]
Die Open Document Foundation, die Stiftung hinter der Open-Source-Office-Suite LibreOffice, hat einen offenen Brief an Apache OpenOffice verfasst. Darin kritisiert die Foundation den Stillstand letzteren Projekts und fordert dessen Macher dazu auf, das lebendige LibreOffice zu unterstützen.