Storage-Planung und -Einkauf

Einkaufsliste

Ist neuer Storage erst einmal implementiert, halten sich die Möglichkeiten zur Arbeitserleich­terung der IT-Verantwortlichen in engen Grenzen. Daher sollten Admins bereits in der Planungs- und Einkaufsphase auf eine Reihe von Punkten achten, um zu vermeiden, dass ihr Arbeitsalltag komplexer wird als unbedingt erforderlich.
Die Datenmengen in Unternehmen wachsen unaufhaltsam. Zunehmend wichtig wird daher das intelligente Aufbewahren und Bereitstellen der Informationen. Im Juni-Heft ... (mehr)

Die großen, etablierten Namen der Speicherbranche vermitteln Sicherheit und erleichtern IT-Leitern und -Administratoren insofern das Leben, als dass sich Investitionen in ihre Produkte in der Regel einfacher gegenüber dem Finanzvorstand rechtfertigen lassen. Die alte Devise "Niemand wird dafür gefeuert IBM zu kaufen" gilt noch immer. Die Angebote dieser Unternehmen leiden allerdings unter demselben Problem wie die Rechenzentren vieler Unternehmen: Ihre Infrastruktur beziehungsweise Technologie ist, euphemistisch ausgedrückt, organisch gewachsen. Anders gesagt: Sie schleppen eine Menge an Legacy-Technologien mit sich herum, die zu unnötiger Komplexität führen. Das gilt für die Hardware ebenso wie für die Speichersoftware und die Bedienung.

Jüngere Unternehmen bieten hierbei oft die bessere Alternative, weil sie Produkte von Beginn an mit den heute zur Verfügung stehenden Technologien und mit Blick auf die aktuellen Bedürfnisse der IT entwickeln. Bestenfalls nutzen Speicherwerkzeuge bewährte Standardhardware, die im Gegensatz zu proprietärer Hardware keine spezifische Einarbeitung erfordert. Die Lösungen enthalten auch keine kryptischen Kommandos, die sich nur aus der Historie der betreffenden Firma und ihrer Produkte erklären.

Auf Standards und die richtigen Tools achten

Es ist eine gute Idee, sich für ein Storage-Produkt zu entscheiden, das für den nativen Zugang auf einen weit verbreiteten Standard setzt. Hier bietet sich vor allem eine RESTful-API an. Alle weiteren Verwaltungstools sollten auf einer solch standardisierten Schnittstelle aufsetzen statt auf einer proprietären API, die spezielle Kenntnisse erfordert und im Problemfall zu besonderen Herausforderungen führt.

Die gebotenen Tools sollten vor allem Standardaufgaben vereinfachen. So müssen Administratoren häufig die Hosts mit dem Array verbinden und den benötigten Speicher entsprechend der

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