Multicloud mit Ansible verwalten

Freie Wahl

Nutzen Unternehmen die Cloud, wollen sie trotzdem möglichst unabhängig vom Anbieter bleiben. Die Managementtools von AWS, GCP und Co. funktionieren aber nur mit der zugehörigen Cloud. Mit Ansible lässt sich das Rollout von virtuellen Maschinen und Anwendungen in der Cloud weitgehend unabhängig vom Provider automatisieren. Wir zeigen in diesem Workshop, wie die dazu nötigen Playbooks und Inventory-Files aussehen müssen.
Nahezu alle Unternehmen stehen inzwischen mit einem Bein in der Cloud, ohne gleich die lokale Infrastruktur aus dem Fenster zu werfen. In der Mai-Ausgabe widmet ... (mehr)

Viele Cloudanbieter buhlen um die Gunst der Anwender. Neben den Platzhirschen Amazon Web Services (AWS), Azure und Google Cloud Platform (GCP) offerieren zunehmend kleinere, regionale oder spezialisierte Anbieter Ressourcen zum Cloud Computing. Das ist gut für den Nutzer, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und sorgt für sinkende Preise. Gerade weil Unternehmen bei Clouddiensten die Wahl haben, sollten sie sich nicht auf einen einzelnen Anbieter fixieren.

Nur wenige professionelle Cloudanwender klicken sich jedoch durch die hübschen Web-GUIs der Anbieter, um dynamische Ressourcen auszurollen. Das Ganze muss schnell und automatisch funktionieren. Alle Cloudprovider offerieren daher leistungsstarke Werkzeuge für die Kommandozeile, über die sich auch Skripte erzeugen lassen, die den Rollout automatisieren.

Aber genau das könnte die schöne Unabhängigkeit vom Anbieter wieder zu Fall bringen. Denn wer viel Zeit in schicke Skripte für AWS investiert hat, kann nicht so ohne weiteres auf GCP oder Azure umsteigen, ohne vorher seine Automatisierung auf ein anderes Toolset umzustellen. Abhilfe schaffen hier zwei Dinge: Ansible als unabhängiges Automatisierungswerkzeug und ein modulares, abstrahierendes Konzept.

Unabhängig durch modulares Konzept

Niemand rollt leere VMs um ihrer selbst willen auf Plattformen wie AWS oder GCP aus. Es geht immer um die darauf laufende Anwendung. Die Anbieter offerieren hierfür immer mehr komfortable und vorkonfigurierte Dienste. MariaDB gefällig? Kein Problem: Hier ist ein vorgefertigtes Image zum direkten Ausrollen auf AWS. Der Nutzer spart sich die separate OS- und DB-Installation. Das klingt verlockend – vor allem aber für den Cloudanbieter, denn es bindet den Nutzer fix an die Plattform und an genau dieses eine Template, das für eine andere Plattform in dieser Form nicht zur Verfügung steht.

Um hier unabhängig zu bleiben,

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Ausgabe /2021