SAP-Lizenzierung aus Anwendersicht

Kompromisssuche

Auch an SAP-Anwenderunternehmen geht die Corona-Krise nicht spurlos vorbei. So rechnet die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. hinsichtlich geplanter S/4HANA-Einführungsprojekte damit, dass es zu Verschiebungen und Stopps kommen wird. Gleichzeitig stellt die Pandemie Unternehmen beim Lizenzmanagement vor große Herausforderungen. Gerade in schwierigen Zeiten wären Vereinfachungen hier wünschenswert.
Die IT-Landschaften in Unternehmen werden zunehmend komplexer und dynamischer. Dieser Trend dürfte auch im neuen Jahr anhalten. Zum Jahresauftakt beleuchtet ... (mehr)

Laut einer aktuellen Umfrage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) verschieben 43 Prozent der befragten Unternehmen ihre S/4HANA-Projekte beziehungsweise stellen sie prinzipiell zurück. Das ist nicht überraschend. Die Unternehmen bewegen sich derzeit in einem Spannungsfeld aus sinkenden Umsätzen und massiv schrumpfenden IT-Budgets bei gleichzeitig höheren Anforderungen durch die Digitalisierung. Außerdem nehmen Organisationen jetzt ihre eigene Strategie noch einmal genauer unter die Lupe.

Darüber hinaus macht sich bemerkbar, dass vielfach die Diskussion on-premises versus Cloud neu entfacht wird. Ein Indiz dafür ist, dass SAP im vergangenen Oktober ihre Umsatzprognosen für das Jahr 2020 erneut angepasst hat und besonders die üblicherweise gewinnträchtigen Softwarelizenzen schwächeln. Sie sind seit Bekanntwerden der Pandemie eingebrochen.

Nutzungszahlen sinken

In den DSAG-Mitgliedsunternehmen wirkt sich die Krise auch auf das Lizenzmanagement aus, und zwar sowohl was das SAP-On-Premises- als auch das Cloudgeschäft anbelangt. Im On-Premises-Umfeld haben die Unternehmen unbefristete Verträge und in der Cloud meist langlaufende. Die Krise verändert jedoch das Nutzungsverhalten und den Bedarf.

Es gibt Bereiche wie die Lebensmittel- oder Retail-Industrie, wo die Auswirkungen weniger spürbar sind. Aber in den stark betroffenen Bereichen wie der Automobil- oder Zulieferindustrie sinken die Nutzungszahlen von Software stark. Insbesondere die Unternehmen, die Umsatzeinbrüche spüren und deren IT-Budgets heruntergehen, wollen und müssen also auch beim Lizenzmanagement Kosten sparen.

Laut DSAG-Umfrage geht bei 74 Prozent der Befragten der Umsatz zurück und nur 19 Prozent nehmen keine Auswirkungen auf den Umsatz wahr. Als Konsequenz von Corona auf die IT-Budgets rechnen 22 Prozent mit einem Rückgang um über 20 Prozent.

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