GFI MailEssentials 21.6

Spamfischer

Die E-Mail ist eines der größten Einfallstore für Spam und Schadsoftware. Unternehmen dagegen abzusichern, hat sich GFI MailEssentials auf die Fahne geschrieben. So wirbt der Anbieter mit einer Spam-Erkennungsrate von 99 Prozent. Wir haben uns im Test angesehen, ob das Produkt sein Versprechen halten kann und wie gut die Integration in eine Exchange-Umgebung gelungen ist.
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GFI Software hat sich auf kleinere und mittlere Unternehmen spezialisiert und bietet diverse Netzwerk-, Inhaltssicherheits- sowie Kommunikationslösungen an – GFI LanGuard und GFI Faxmaker stammen aus dem gleichen Haus und dürften vielen Administratoren ein Begriff sein.

Der Hersteller ermöglicht über seine Homepage jedem Interessierten die Möglichkeit einer Produktprüfung. Auch wir haben uns für den Test von GFI MailEssentials einfach registriert, um die Installationsmedien downzuloaden. Über den Online-Account erhielten wir dann einen 30-Tage-Key. Dieser erlaubte uns, alle Optionen ausgiebig zu erproben. Getestet haben wir die Version 21.6.

Installation vor Exchange

Die Installation von GFI MailEssentials erfolgt auf einem 64-Bit-Windows-Server. Dabei finden die Varianten ab Version 2008 R2 als auch Small Business Server 2011 Unterstützung. Da der Support durch Microsoft für diese Produkte im Januar auslief, ist von einer Installation aber unbedingt abzusehen. Hier hätten wir uns einen Hinweis im Handbuch gewünscht, denn das Betriebssystem ist die Grundlage einer sicheren Umgebung.

Für unseren Test kam Windows Server 2019 zum Einsatz. Die Hardware-Anforderungen an den Rechner sind hierbei sehr überschaubar. GFI unterstützt beliebige SMTP-E-Mail-Server, dazu zählen unter anderem Exchange ab der Version 2010 und auch Lotus Domino. Bei Exchange ist eine Installation direkt auf dem Server möglich – GFI empfiehlt aber einen eigenen Server, der nach Möglichkeit in einer DMZ steht, sodass alle E-Mails geprüft werden, bevor sie den internen E-Mail-Server erreichen. Wir haben uns dieser Empfehlung angeschlossen und die Software vor unserem Exchange-Server installiert. Ebenso ist eine virtuelle Umgebung ohne Probleme möglich. Hierbei kommen die Hypervisoren Hyper-V oder VMware ESXi zum Einsatz – andere Hypervisoren werden nicht unterstützt.

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