Storage Spaces Direct unter Windows Server 2016 (2)

Innenausbau

Nachdem wir im ersten Teil mit den passenden Systemanforderungen das Fundament für die Implementierung von Storage Spaces Direct gelegt haben, widmen wir uns nun der Innenarchitektur: Wir richten Storage Spaces Direct ein und nehmen eine Erstkonfiguration vor. Schließlich werfen wir noch einen Blick auf Administration eines Failover-Clusters mit aktivierten Storage Spaces Direct.
Die IT-Infrastruktur bildet das technische Fundament jedes modernen Unternehmens. In der Dezember-Ausgabe widmet sich IT-Administrator deshalb der physischen ... (mehr)

Storage Spaces Direct (S2D) stellen eine neue Speichertechnologie in Windows Server 2016 bereit, die lokal angeschlossene HDDs, SSDs und NVMe-Speicher von mehreren Servern zu einem gemeinsamen Speicher bündelt und verschiedene Ebenen der Fehlertoleranz wie Mirroring und Parity ermöglicht. Der Austausch der Paritätsinformationen und gespiegelten Daten erfolgt über das Server-Message-Block-Protokoll (SMB 3.1.1). S2D steht somit in direkter Konkurrenz zu Speichersystemen etablierter Hersteller, die Storage im SAN per Fibre Channel, iSCSI und anderen Technologien bereitstellen.

In Windows Server 2016 wird der Speicher zu einem Pool zusammengefasst (bei Bedarf auch mehrere Pools). Diesen Pool teilt das System dann mit Hilfe der Storage-Spaces-Technologie in eine oder mehrere Virtual Disks (vDisks) auf, die im Failover-Cluster als Cluster Shared Volume (CSV) dienen. CSV arbeiten bevorzugt mit dem Resilient File System (ReFS) [1].

Anzahl der Cluster-Knoten festlegen

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Ausgabe /2022