Flash und zukünftige Speichertechnologien

Mehr als Science-Fiction

Nicht-flüchtiger Flash-Speicher ist gerade dabei, die klassische Domäne der drehenden Festplatten Schritt für Schritt zu ersetzen. So ist etwa NAND-Flash beim I/O-Handling von virtualisierten Applikationen derzeit unverzichtbar und ein wichtiges Anwendungsszenario. In diesem Artikel gehen wir darauf ein, weshalb der verstärkte Einsatz von NVM-Flash-Storage im Unternehmen sinnvoll ist, und geben einen kurzen Ausblick auf künftige Entwicklungen zu Flash und mögliche Folgetechnologien.
Das Storage-Management und die Virtualisierung der Speicherumgebung stehen im Mittelpunkt der November-Ausgabe des IT-Administrator. Denn längst sind die ... (mehr)

Flash sollte möglichst nahtlos, automatisiert, ausfallsicher, skalierbar und hochverfügbar in die virtualisierte Infrastruktur einzubinden sein. Dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit unternehmenskritischen 24x7-Workloads innerhalb von Rechenzentrumsumgebungen. Wenn sehr viele VMs gleichzeitig um die I/O-Ressourcen des Speichers konkurrieren, ist die flexible Ausbaubarkeit der Speicher- wie auch Netzwerk-Infrastruktur mitentscheidend. In Verbindung mit Festplatten bedeutet ein Mehr an I/O meist mehr Drives und damit höhere Kapazitäten, die wiederum einen höheren Verwaltungsaufwand nach sich ziehen. Skalierbare Flash-Systeme hingegen bieten inzwischen eine stabile Plattform auch für sehr leistungshungrige (virtuelle) Umgebungen.

All-Flash sticht

In Verbindung mit Deduplizierung, intelligentem Caching und Komprimierung ist es möglich, mit Flash bereits den Preispunkt von HDD-Arrays zu unterschreiten. Natürlich arbeiten diese Tools auch mit HDD-Arrays zusammen, allerdings leidet dann – unabhängig von den weiteren technologiebedingten Faktoren – die Performance. All-Flash oder je nach

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Ausgabe /2022