Egal, um welchen Dienst es sich dreht, den Benutzern geht es immer zu langsam. Der Schwerpunkt des ADMIN-Magazins 05/2011 verrät, mit welchen Tools man ... (mehr)

Colocations in der Praxis

Ein typischer Colocation-Constraint, um das im Beispiel angelegte DRBD mit dem ebenfalls vorhandenen Dateisystem in Pacemaker zu verbinden, sieht so aus:

colocation co_res_fs_mysql_always_with_ms_drbd_Master inf: res_fs_mysql ms_drbd_mysql:Master

Das Beispiel zeigt sehr deutlich, dass DRBD-Ressourcen in Pacemaker stets über ihre Master-Slave-Regel zu steuern sind. Der Colocation-Constraint legt fest, dass »res_fs_mysql« nur dort laufen kann, wo auch die »Master« - Instanz von »ms_drbd_mysql« läuft.

Location- und Order-Constraints

Location-Constraints verbinden nicht einzelne Ressourcen miteinander, sondern legen fest, dass einzelne Ressourcen mit erhöhter Präferenz auf einem bestimmten Cluster-Knoten laufen sollen. Location-Constraints spielen in Clustern üblicherweise eine untergeordnete Rolle und sind aufgrund sehr vieler Konfigurationsoptionen eher umfangreich. Eine ausführliche Hilfe finden Interessierte im Hilfetext zum Befehl in der CRM-Shell, der mittels »crm configure help location« einzusehen ist.

Order-Constraints legen fest, in welcher Reihenfolge zwei Ressourcen auf einem Host zu starten oder zu stoppen sind. Sie treten üblicherweise in Verbindung mit den schon erwähnten Colocation-Constraints auf. Ihre Syntax ist:

order Name Punktzahl Ressource, die zuerst gestartet wird Ressource, die danach gestartet wird

Je nach Art der angegebenen Ressourcen ist an den Namen der String » :start« oder »:promote« anzuhängen. Als Punktwert fungiert in den allermeisten Fällen »inf:« . Im Beispiel des Artikels, in dem sichergestellt sein soll, dass das Dateisystem erst startet, nachdem DRBD schon primär ist, wäre ein passender Order-Constraint dieser:

order o_res_fs_mysql_always_after_ms_drbd_mysql inf: ms_drbd_mysql:promote res_fs_mysql:start
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Ausgabe /2021