EfficientIP SOLIDserver 8.0

An der richtigen Adresse

Die Bedeutung der Infrastrukturdienste DHCP, DNS und IPAM fällt IT-Verantwortlichen meist nur bei Ausfällen oder bei Sicherheitsproblemen auf. EfficientIP möchte mit SOLIDserver 8.0 das Management dieser Dienste vereinfachen und gleichzeitig die Performance und Sicherheit steigern. Der Server ist als Overlay-Lösung ein nützliches Werkzeug in Multicloud- oder Multi-Vendor-Umgebungen.
Sie sind das Fundament in jeder IT-Umgebung: Rechenzentren und Netzwerke. Und mit diesem Themenschwerpunkt läutet IT-Administrator das Jahr 2022 ein. Denn ... (mehr)

Neben klassischen Sicherheitsstrategien wie Endpointschutz und Datensicherung sollten Unternehmen weitere, nicht minder wichtige Bereiche schützen. In diesem Zusammenhang meinen wir die Infrastrukturdienste: Domain Name System (DNS), Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) und Internet Protocol Address Management (IPAM) – bekannt unter dem Sammelbegriff DDI.

SOLIDserver kann sowohl selbst Dienste anbieten als auch als Management-Overlay-System in Multi-Vendor-Netzen zum Einsatz kommen. Mitbewerber auf dem DDI-Markt sind unter anderem die Suites von InfoBlox und Bluecat. Ziel unseres Tests war es, das Management sowie die Leistungsmerkmale von SOLIDserver zu prüfen. Unser Test erfolgte in einem kleinen Multi-VLAN-Netz mit unterschiedlichen Endgeräten: von linuxbasierten Servern, einem gemanagten Switch über IP-Telefone, Windows- und macOS-Rechner bis hin zu IoT-Devices.

Zahlreiche Angebotsformen

SOLIDserver 8.0 baut auf FreeBSD 13 auf und ist in den Ausprägungen Hardware-Appliance, virtuelle Appliance oder Software für eine Bare-Metal-Installation verfügbar. Die Hardware-Appliances bauen auf Servern von Dell auf, wobei zum Zeitpunkt des Tests neun unterschiedliche Varianten in Leistungsstufen bis zu 17 Millionen DNS-Queries pro Sekunde bereitstehen. Als Hypervisor für die virtuellen Appliances können VMware oder Hyper-V zum Einsatz kommen.

Die Ausstattung der virtuellen Appliances richtet sich nach den Leistungswerten der korrespondierenden Hardware-Appliance. In unserem Test verwendeten wir zwei vCPUs und 8 GByte RAM. Der Hersteller gibt allgemein eine Skalierung ab 200 Anwender bis hin zu großen Telko- und Managed-Service-Provider-Umgebungen an – für kleinere Umgebungen ist das Tool in der Regel zu komplex. Der Vertrieb erfolgt nur indirekt über Partner.

Das Management des Servers findet bis auf die Ersteinrichtung primär über die webbasierte GUI statt.

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