Tipps, Tricks und Tools

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In jeder Ausgabe präsentiert Ihnen IT-Administrator Tipps, Tricks und Tools zu den aktuellen Betriebssystemen und Produkten, die in vielen Unternehmen im Einsatz sind. Wenn Sie einen tollen Tipp auf Lager haben, zögern Sie nicht und schicken Sie ihn per E-Mail an tipps@it-administrator.de.
Die Datenmengen in Unternehmen wachsen unaufhaltsam. Zunehmend wichtig wird daher das intelligente Aufbewahren und Bereitstellen der Informationen. Im Juni-Heft ... (mehr)

»Bei der Bestellung neuer Server fragen wir uns häufig nach dem Unterschied zwischen "BTO-Server" und "CTO-Server". Beide Serverarten werden ja nach den Wünschen des Kunden zusammengestellt. Was sind hier also die Unterscheidungsmerkmale?«

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es keine vollständig exakte Trennung dieser beiden Begriffe gibt. Manche Hersteller bevorzugen BTO (Build-To-Order), andere präferieren CTO (Configured-To-Order / Configuration-To-Order). In beiden Fällen ist die individuelle Zusammensetzung eines Produkts, hier die kundenspezifische Ausführung von Server- beziehungsweise IT-Hardware, gemeint. Hat ein Unternehmen Bedarf für eine bestimmte Leistung und Funktionsmerkmale, kann es zu diesem Zweck sein individuelles Gerät mit den für die spezifische Leistung des Geräts benötigten Komponenten von einem Hersteller oder Zwischenhändler zusammensetzen lassen. Es handelt sich also nicht mehr um standardisierte Massenware, sondern um Einzelanfertigungen.

Configuration-To-Order richtet sich auf die Produktion beim Hersteller, nachdem der Kunde das Gerät mit dem von ihm benötigten individuellen Leistungsumfang bestellt hat, das heißt, das Produkt wird erst nach der Bestellung des Kunden und von Grund auf neu hergestellt. Bei diesem Konzept erfolgt die Fertigung gemäß den individuellen Kundenvorgaben, das heißt, bezogen auf IT-Hardware (Server, Storage et cetera) bestellt der IT-Verantwortliche seine Gerätekonfiguration beim Hersteller und dieser baut die Wunschkonfiguration in ein "leeres" Gerät (nur Gehäuse und Motherboard) ein.

Build-To-Order hingegen bedeutet, dass der Kunde ein lauffähiges System bestellt, für das er jedoch noch zusätzliche Komponenten wünscht, etwa zusätzlichen Arbeitsspeicher, einen zweiten Prozessor und/oder weitere Festplatten. BTO wird eher bei Fachhändlern und Distributoren bestellt, seltener bei Herstellern. Vielfach lassen

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