Kiosksysteme mit Porteus Kiosk aufsetzen und verwalten

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Um Kunden oder Besucher in öffentlichen Bereichen mit Informationen zu versorgen, bieten sich Kiosksysteme an. Das schlanke Betriebssystem Porteus Kiosk verwandelt einen Rechner in wenigen Mausklicks wahlweise in ein solches oder in einen abgespeckten Thin Client. Steuern lassen sich die Systeme über einen zentralen Server. Wie Sie mit Porteus Ihre PCs in Kiosksysteme verwandeln und diese fernwarten, zeigt unser Workshop.
Die Datenmengen in Unternehmen wachsen unaufhaltsam. Zunehmend wichtig wird daher das intelligente Aufbewahren und Bereitstellen der Informationen. Im Juni-Heft ... (mehr)

In erstaunlich vielen Situationen benötigen IT-Verantwortliche ein möglichst dummes Terminal, das seinen Benutzern lediglich eingeschränkten Zugriff auf das Netzwerk ermöglicht. Solche Kiosksysteme liefern etwa in Museen zusätzliche Informationen über die Ausstellungsstücke, werben im Supermarkt für Sonderangebote oder nehmen in einem Fast-Food-Restaurant Bestellungen entgegen. Auch in Unternehmen können stark eingeschränkte Arbeitsplätze lohnenswert sein, etwa um Terminals für freie Mitarbeiter bereitzustellen. Die Einrichtung und Wartung dieser Systeme gelingt besonders leicht mit der Linux-Distribution Porteus Kiosk [1]. Dank einer ausgeklügelten grafischen Konfigurationsoberfläche benötigen Sie noch nicht einmal Linux-Kenntnisse.

Beschränkt auf den Browser

Porteus Kiosk richtet auf einem Rechner vollautomatisch ein minimales Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche ein, auf dem ausschließlich der Browser im Vollbildmodus läuft. Als Administrator haben Sie die Wahl zwischen Firefox und Chrome, deren Funktionsumfang Sie gezielt beschneiden dürfen. So lassen sich unter anderem die Steuer- und Adressleisten verstecken. Des Weiteren dürfen Sie die abrufbaren Seiten in White- und Blacklists festschreiben. Damit nageln Sie das Kiosksystem im Museum auf zwei Seiten mit Informationen über die ausgestellte Meißen-Vase fest.

Bei Bedarf können Sie sogar jede Interaktion verbieten und ausschließlich Screenshots anzeigen. Auf diese Weise verwandelt sich Porteus Kiosk in eine reine Anzeige, die etwa im Supermarkt Sonderangebote präsentiert. Umgekehrt lässt sich das Kiosksystem über die Remote-Clients Remmina und den Citrix Receiver in einen Thin Client verwandeln. Mehrere Porteus-Kiosk-Installationen verwaltet und überwacht der ebenfalls kinderleicht einzurichtende Porteus-Server. Porteus unterstützt von Haus aus Touchscreens und Drucker. Über Letztgenannte

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Ausgabe /2021