SepiaTS 2.1.0

Fernbeziehung

Die Software SepiaTS vereinfacht in Windows-Infrastrukturen den bidirektionalen Datenaustausch zwischen Terminalservern und virtuellen Desktops sowie Clientcomputern. Dies erledigt das Programm vollkommen unabhängig vom verwendeten Remote-Protokoll. Unser Test zeigt, dass SepiaTS ein wertvoller Aufsatz für Terminaldienste sein kann.
Längst stehen Firmen mit einem Fuß in der Cloud. Um den Übergang in die Wolke möglichst reibungslos zu gestalten, dreht sich der Schwerpunkt im Juni-Heft um ... (mehr)

Klassische Terminalserver oder eine Virtual Desktop Infrastructure (VDI) sind probate Mittel, um Thin Clients Zugriff auf eine komplette Arbeitsumgebung zu verschaffen. Im Folgenden werden wir der Einfachheit halber nur noch den Begriff des Terminalservers als Multi-User-System verwenden, schließen dabei aber grundsätzlich auch immer für einzelne Benutzer per VDI bereitgestellte Desktop-VMs mit ein. Die Windows-Desktopumgebung läuft in beiden Fällen mitsamt Startleiste und allen Anwendungen im Rechenzentrum, sämtliche Datenverarbeitung und -haltung geschieht zentral auf der Seite der Server.

Anspruchsvoller wird das Ganze, wenn Fat Clients zum Einsatz kommen, die statt eines kompletten Desktops nur einzelne Anwendungen zentral abrufen. Die jeweilige Anwendung integriert sich dabei nahtlos in den lokalen Desktop und erscheint, als sei sie lokal installiert, wofür Citrix den Begriff der "Seamless Applications" geprägt hat. In diesem Fall wollen allerdings die Daten verteilt auf Client und Server verarbeitet und gespeichert werden, was unbedarfte Anwender schnell verwirren kann.

Das Problem der Dateitypen

In der Richtung vom Client zum Server vereinfachen sowohl Microsoft als auch Citrix und VMware die Integration durch Dateitypenzuordnungen. Serverseitig veröffentlichte Anwendungen registrieren sich dabei für bestimmte Dateiendungen auf dem Client. Klickt ein Anwender doppelt auf einen entsprechend zugeordneten Dateityp, übermittelt der Client die Datei automatisch an den Terminalserver und öffnet sie dort in der entfernten Applikation.

In der umgekehrten Richtung vom Terminalserver zum Client wird es ungleich schwieriger. Zwar kennt Citrix mit der Inhaltsumleitung einen Weg, um Webseiten und bestimmte Multimedia-Inhalte zum lokalen Rendern zurück an den Client zu schicken. Und weiterhin finden mit der Funktion des "Local App Access" clientseitige

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