Observium

Netzwerk unterm Mikroskop

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Der IT-Monitoring-Markt ist gut bestückt und bietet für beinahe jede Überwachungsaufgabe die passende Lösung. Einfachheit und schnelle Einsetzbarkeit propagieren dabei fast alle Anbieter. Das aus England stammende Observium ist in der Grundversion kostenlos und verspricht eine einfache Einbindung. Wir testen, ob sich der Griff zur Community-Variante lohnt.
Während die IT-Budgets in kleineren Unternehmen oft überschaubar ausfallen, sind die Anforderungen dieselben wie in großen Firmen. Die April-Ausgabe widmet ... (mehr)

Bei Observium handelt es sich um eine Netzwerk-Monitoring-Plattform mit einer großen Anzahl von unterstützten Systemen. Cisco, Windows, Linux, HP, Juniper, Dell, FreeBSD, F5, Brocade, Citrix Netscaler oder NetApp finden sich auf der Liste. In der Summe unterstützt die Software mehr als 400 verschiedene Systeme. Die eigentliche Zielgruppe für Observium sind neben KMU-Firmen Service Provider und Organisationen im Enterprise-Umfeld. Die Entwickler der Software heben besonders die Einfachheit und das intuitive Interface hervor – beides soll Administratoren eine leichte Überwachung des eigenen Netzwerks ermöglichen.

Im Halbjahrestakt erscheint eine neue Version von Observium. Das gilt auch für die freie Variante mit leicht reduziertem Leistungsumfang – es fehlen etwa weiterführende Alarmierungsfunktionen und automatische Gruppenzuordnung. Das primäre Arbeitsmittel, auf dem die Software aufsetzt, ist SNMP. Es gibt zusätzlich noch einen Unix-Agenten, der auf allen gängigen Unix-Varianten nach dem Nagio-check_mk-Rückgabeschema funktioniert. Dieser Agent kommt zum Einsatz, um Werte darzustellen, die nicht oder nur schwer per SNMP zu bekommen sind.

Schlüsselfertige Linux-VM

Observium ist eine reinrassige Linux-Software, was den eher Windows-lastigen Administrator abschrecken könnte. Aber auch ohne Linux/Tux-Affinität lohnt sich ein Blick und der Umgang mit dem Werkzeug ist gar nicht so schwer, dank der Turnkey-Varianten. Turnkey – Englisch für schlüsselfertig – gibt es auch für virtuelle Maschinen. Fleißige Linux-Enthusiasten haben alle notwendigen Komponenten zusammengefasst und mit einem Konfigurationsassistenten versehen, der sich um die wichtigsten Einstellungen bemüht, wie beispielsweise das Passwort oder die IP-Konfiguration. Wie das im Detail genau funktioniert, ist an dieser Stelle gar nicht bedeutsam. Wichtiger ist, dass die virtuelle Maschine innerhalb weniger

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