Die Datenmenge in Unternehmen wächst unaufhaltsam und auch deren notwendige Verfügbarkeit steht längst außer Frage. Deshalb befasst sich IT-Administrator im ... (mehr)

API und CLI nach Maß

Open vStorage stellt eine umfangreiche API zur Verfügung, die die Integration bestehender Anwendungen in den virtuellen Router erlaubt. Außerdem bietet das System ein CLI, über das Sie die Umgebung verwalten können. Die Entwickler empfehlen dringend, die IPython-Shell [5] als Standard-Python-Shell zu verwenden. Um eine interaktive Session zu erzeugen, öffnen Sie Putty als Root und führen folgende Kommandos aus:

source /etc/profile
source /opt/OpenvStorage/bin/activate ipython

Um beispielsweise alle vMachines auszugeben, verwenden Sie folgende Befehle (weitere Beispiele rufen Sie mit dem "help"-Parameter ab):

from ovs.dal.hybrids.vmachine import VMachine
from ovs.dal.lists.vmachinelist import VMachineList

 

vmachine_selector = VMachineList()
vmachine_list = vmachine_selector.get_vmachines()
if vmachine_list:
    for vmachine in vmachine_list:print vmachine.name

Monitoring nicht vergessen

Mit Open vStorage können Sie die verschiedenen Datenquellen sozusagen zu einer Einheit bündeln und diese Quellen den gewünschten Anwendungen zur Verfügung stellen. Damit steht Ihnen eine flexible Storage-Lösung zur Verfügung. Doch wie sieht es mit der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit aus – eine nicht unerhebliche Frage beim Produktivitätseinsatz?

Die gute Nachricht: Sie können eine Open vStorage-Umgebung wie jede andere kritische Infrastrukturkomponente per SNMP mit Ihrem bevorzugten Monitoring-Werkzeug wie Nagios, Zenoss et cetera überwachen. Dazu müssen Sie die OIDs der betreffenden Systeme und Komponenten kennen. Die OIDs verwenden ein vordefiniertes Bezeichnungsschema, das wie folgt aussieht: 1.3.6.1. 4.1.0.x.y.z. Dabei steht das "x" für die Objektklasse, das "y" ist die Instanz des Objekts und das "z" steht für das Attribut selbst. In Open vStorage gibt es unterschiedliche Typen:

- vMachines: 1.3.6.1.4.1.0.0.y.z

- vDisks: 1.3.6.1.4.1.0.1.y.z

- Physical Machines: 1.3.6.1.4.1.0.2.y.z

- vPools: 1.3.6.1.4.1.0.3.y.z

- Virtual Storage Router: 1.3.6.1.4.1.0.4.y.z

- Grid Storage Routers: 1.3.6.1.4.1.0.10.y.z

- vTemplates: 1.3.6.1.4.1.0.11.y.z

Sie können die OID eines bestimmten Objekts einfach auf der Konsole ermitteln:

ovs # Interaktive Python-Session from ovs.extensions.snmp.ovssnmpserver import OVSSNMPServer
server = OVSSNMPServer()
server.get_mappings('<GUID des Objekts>')
{u'1.3.6.1.4.1.0.11.0.0': 'guid',
    u'1.3.6.1.4.1.0.11.0.1': 'name',
    u'1.3.6.1.4.1.0.11.0.2': '#children'}

Open vStorage erzeugt eine Ausgabe, die Sie dann in Ihrem Monitoring-Werkzeug verwenden können. Ein Beispiel:

1.3.6.1.4.1.0.2.0.2 : host_status
1.3.6.1.4.1.0.2.0.1 : name
1.3.6.1.4.1.0.2.0.0 : guid
1.3.6.1.4.1.0.10.0.11 : vdisks
1.3.6.1.4.1.0.10.0.10 : status
1.3.6.1.4.1.0.10.0.13 : stored_data
1.3.6.1.4.1.0.10.0.12 : vmachines
1.3.6.1.4.1.0.10.0.9 : machineid
1.3.6.1.4.1.0.10.0.8 : ip
1.3.6.1.4.1.0.10.0.1 : name
[...]

Allerdings unterliegt das SNMP-Monitoring einer Einschränkung: Derzeit werden keine SNMP-Traps unterstützt.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2022