DB2 als In-Memory-Version

16.12.2013

Nachdem erst kürzlich Oracle für das erste Quartal 2014 mit dem ersten Patch Release von Oracle 12 ein spaltenorientiertes In-Memory-Format angekündigt hat, kommt nun der Konkurrent IBM DB2 mit demselben Feature, hier heißt es BLU Acceleration.

IBM DB2 10.5 mit BLU Acceleration ist eine kostengünstige und schnelle Datenbanklösung mit spaltenorientierter In-Memory Technologie. Erste Erfahrungen bei Unternehmen zeigen, dass sich mit BLU Acceleration die Ausführungszeiten von lang laufenden SQL-Queries typischerweise um den Faktor 25 bis 40 verkürzen. Zusätzlich wurden Storage-Einsparungen von Faktor 10 oder mehr gegenüber unkomprimierten Daten realisiert, was zusätzlich zu einer spürbaren Verringerung der operativen Kosten führt. BLU Acceleration läuft auf jeder Power- und Intel-basierten Hardware. Die Kombination aus Power Plattform und DB2 mit BLU Acceleration adressiert dabei besonders Unternehmen, die große Datenmengen in Echtzeit analysieren müssen. Denn Power Systeme bieten durch ihre innovative Technologie sowohl die Kapazität als auch die Leistungsfähigkeit mit riesigen Datenmengen umzugehen, unterstützt von ihrer Optimierung für DB2.

Die SAP-Freigabe ist ein weiterer Schritt für die breite Akzeptanz der neuen IBM Technologie. Sie garantiert sowohl die umfassende Unterstützung von IBM DB2 10.5 mit BLU Acceleration in SAP BW-Umgebungen als auch den vollen technischen Support. Damit haben Unternehmen die Wahlfreiheit zwischen den von SAP unterstützen In-Memory-Systemen, wobei IBM zudem den Nutzen einer hybriden Datenbank bietet. Weitere Vorteile: Die Implementierung der IBM Datenbank kann problemlos schon ab dem SAP NetWeaver Release 7.0 erfolgen, das Sizing ist frei wählbar und auch die Rückkehr zu einer traditionellen Architektur ist jederzeit möglich.

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