Tintri vor dem Aus

28.06.2018

Der Hersteller von Flash- und Hybrid-Arrays gerät in arge finanzielle Nöte. 

Wie Tintri in einer Meldung an die US-amerikanische Börsenaufsicht mitteilt, entlässt die Firma mit 200 Angestellten mehr als drei Viertel seiner Belegschaft. Damit verbleiben nur noch zwischen 40 und 50 Personen in dem Unternehmen. Die Entlassungen sollen die kontinuierlichen Kosten reduzieren, die so hoch sind, dass die Liquidität des Unternehmens gefährdet ist. Die finanziellen Ressourcen sind bereits so weit erschöpft, dass es fraglich ist, ob Tintri noch über den 30. Juni hinaus zahlungsfähig bleibt. Erst vor einer Woche hat der CEO Thomas Barton das Unternehmen verlassen, das seitdem ohne Geschäftsführer auskommen muss.

Obwohl Tintri eine Zeit lang als vielversprechendes Storage-Startup galt, das insbesondere als Backend für virtuelle Maschinen gedacht war, ging es nach dem Börsengang letztes Jahr mit dem Unternehmen schnell begab. Auch mit einer Fremdfinanzierung von über 250 Millionen US-Dollar ist es Tintri letztlich nicht gelungen, gegen die etablierten Storage-Anbieter anzukommen, die mittlerweile wie Tintri All-Flash- und Hybrid-Storage-Arrays anbieten.

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